5 Material

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Material (c) Sil Hale

 

 

 

Das Standard-Equipment, das eigentlich jeder zu hause hat. Damit meine ich natürlich Bleistift, Radiergummi und Bleistiftanspitzer. Die hier abgebildeten Radierstifte von Faber-Castell sind super geeignet für sehr feine Radierarbeiten. Auch dort gibt es weiche und harte Radierer und wenn sie stumpf werden, können sie wie ein Bleistift angespitzt werden.

 

Material (c) Sil Hale

 

 

 

Nun kommen wir zu den Markern und Finlinern. Da haben wir einmal die “Copic-Marker”, sie werden von japanischen Mangaka sehr geschätzt, da sie in sehr vielen verschiedenen Farben und Formen erhältlich sind. Allerdings sind sie ziemlich teuer. Eine preiswerte Variante ist der “ProMarker” von LetraSet. Auch sie sind in vielen Farben erhältlich.
Dann haben wir hier noch die “Copic-Liner”. Einen Wasserfesten Stift, der in verschiedenen Stärken erhältlich ist und bei den Markern nicht verschmiert. Doch auch der “Copic-Liner” ist nicht gerade preiswert. Aber keine Sorgen, auch hier haben wir die Möglichkeiten preiswerter einzukaufen.
Ein weißer Korrekturstift sollte auch nicht fehlen.

Material (c) Sil Hale

 

Eigentlich benutzen alle richtigen Mangaka Feder und Tusche.
Um nur ein paar Beispiele zu nennen: Haben wir hier die G-Pen Feder. Sie ist sehr elastisch und daher von vielen Mangaka sehr geschätzt.
Die dünnste ist die Maru-Pen Feder. Sie ist so fein, dass man sogar die kleinsten Stellen perfekt ausarbeiten kann. Ebenfalls sehr geschätzt von den Profis.
Anfänger lieben die School-Pen Feder, da sie elastisch und leicht zu handhaben ist. Tusche ist tiefschwarz, trocknet aber langsamer. Tinte trocknet schneller, ist aber nicht so farbintensiv wie Tusche. Darauf muss man achten.

Material (c) Sil Hale

 

 

Papier!!! Wohl mit das Wichtigste. Denn wir möchten unsere Entwürfe und Ideen doch Bildlich festhalten, wenn wir zum Beispiel keinen PC oder kein Computerprogramm haben. Auch Papier gibt es in vielen verschiedenen Arten.
Das 80 mg Papier ist das Standard-Papier, dass auch für Drucker und Kopierer benutzt wird. Es eignet sich für Skizzen oder Rohentwürfen.
Beim Arbeiten mit Feder und Tusche sollte man Manga-Papier nehmen. Es ist dicker und robuster. Und beim colorieren mit den Markern, sollte man spezielles Markerpapier benutzen, da es die Farbe nicht so aufsaugt. So halten sie Stifte länger und das Bild wirkt flüssiger.

 

Material (c) Sil Hale

 

 

Da haben wir sie! Die Gliederpuppen. Es gibt viele Verschiedene. Hier haben wir als Beispiel eine männliche (rechts im Bild) und eine weibliche (links im Bild) Gliederpuppe.
Sie eigenen sich hervorragen zum abzeichnen von Bewegung und Proportion.
Aber es gibt nicht nur ganzkörper Gliederpuppen. Wer sich gerne Hilfestellung beim Händezeichnen holen möchte, kann sich auch eine Handgliederpuppe kaufen. Sie sind aber kein Muss, sondern einfach nur praktisch.

 

 

Material (c) Sil Hale

 

 

Und hier haben wir etwas zum “spielen” beim zeichnen. Echte Mangaka Profis benutzen gerne Kreis- oder Ellipsen- Schablonen. Auch Kurvenlineale sind sehr geschätzt. Sie eigenen sich prima um Speedlines in einem Manga zu zeichnen.
Und mein Liebling ist das Geo-Dreieck. Ich male einfach alles mit diesem Lineal. Es ist so herrlich vielseitig einsetzbar. Ich kann es sehr empfehlen.

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